Lasst uns über das Ausgehen sprechen

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
Kategorie: 

Das Wort Ausgehen war lange Zeit tabu in der Islamischen Gesellschaft. Schon im Kindesalter wird Kindern beigebracht, dass Muslime nicht ausgehen, und das es verboten ist. Ich erinnere mich, wie ich mir dies als Kind von meinen Eltern anhören musste, und als ich älter wurde, musste ich meinen Freunden erklären, dass ich nicht auf Dates gehe. Einen Freund zu haben stand nicht mal ansatzweise zum Thema, und sogar das Telefonieren mit einem Jungen, um Hausaufgaben zu besprechen, wurde von meinen Eltern kontrolliert. Wie viele Jugendliche heutzutage, wartete ich ab und alles sollte nach den Regeln meiner Eltern gehen, und ich träumte davon, dass ich eines Tages heiraten würde und alles perfekt wäre. Wie genau ich heiraten sollte, wurde aber nicht besprochen. Meine Mutter erzählte mir von ihrer arrangierten Ehe mit meinem Vater, wie alles passierte, mich beruhigend mit der Aussage, mein Ehemann sei für mich schon von Gott vorherbestimmt – ,,Es ist alles Gottes Plan, habe keine Angst, es wird schon so geschehen.” Ich glaubte weiter an dieses „magische“ Schicksal bis zu meiner Hochschulzeit.


Die Takbirāt zu ʿĪd al-Aḍḥa/Kurban Bayram

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Allāh, der Allerhabene, gebietet im Qurʾān: „Gedenke Allāhs an den festgesetzten Tagen.“ (2:203) Die Kommentatoren des Korans sagen, dass sich dies auf die Takbirāt an den Tagen des 9. Ḏu al-ḥiǧǧah (ab dem Frühgebet, der Tag vor ʿĪd/Bayram) – 13. Ḏu al-ḥiǧǧah [einschließlich Nachmittagsgebet (ʿasr)] bezieht.

Es gibt diesbezüglich viele Aḥādīṯ, wie es der große ḥanafītische Ḥadīṯexperte [und Lehrer des Ibn Ḥaǧar al-ʿAsqalānī], Ǧamāl al-Dīn al-Zaylaʿī in seinem Naṣb al-Rāyah erwähnte (2/266-269). Dies wurde durch Iǧmāʿ/Konsens der Gefährten des Geliebten Allāhs, dem Propheten ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam festgelegt (Ibn Qudāmah, al-Muġnī, 2/126, #1431).


Die sechs häufigsten Fehler im Uṣūl – Teil II -

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Der zweite Text behandelt das Thema Wissen. Ein christliches Sprichwort, welches dem Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, zugesprochen wird, besagt: "Seelig sinnt die Unwissenden". Gibt es eine solche "Seeligkeit" aus islamischer Sicht? Ist man als Muslim verpflichtet, Wissen zu erlangen, und wenn ja, welche Art des Wissens? Der Text nimmt klar Stellung dazu und warnt davor, zugängliches und eventuell auch verpflichtendes Wissen zu meiden, sich dieser Art der Selbtserziehung zu entziehen...


Wie kann man sein Herz erweichen?

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Wenn die letzten zehn Nächte des Ramaḍān uns erreichen, sind viele von uns erstaunt, mit welch einer Schnelligkeit sich der Monat von uns verabschiedet. Unsere Ziele wurden noch nicht verwirklicht, und unsere Herzen haben noch nicht die Süße dieses geliebten Monats verspürt. Entmutigt – viele von uns sind möglicherweise sogar verzweifelt – fühlen wir, dass unser Ramaḍān nicht so erfolgreich war, wie wir es uns gewünscht und geplant hatten. Die Dinge werden unbequemer wenn wir manchmal in der Moschee beten, und der Imam und jene um Ihn herum anfangen zu weinen; Wenn das Weinen immer lauter wird, als die Verse des Qurʾān vernommen werden, oder der Vorbeter Du‘a während des Witr macht. Alle anderen scheinen von diesem gesegneten Monat berührt zu sein. Jedermanns Herz scheint die Süße des Glaubens zu erweichen, die Tränen ihre Wangen durchnässend und bittend um Barmherzigkeit, Versorgung und Vergebung.




Ḏikr gegen Depressionen?

Datum: 
Mittwoch, Januar 16, 2013
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Frage: Gibt es einen bekannten Ḏikr gegen Depressionen?

Antwort: Walaikumussalam wa rahmatullah, Es gibt viele Aḏkār. Im Allgemeinen lässt das Gedenken an Allah jede Kummer und Betrübnis ersticken: Wenn das Licht des Unendlichen auf unsere Herzen scheint, zerstreuen sich die Besorgnisse des Endlichen und Begrenzten.




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