Hier entsteht ein Bereich, der sich ästhetischen Elementen der islamischen Tradition widmet. Dies ist auch gleichzeitig die Web-Präsenz des Gesangsensembles ar-Raudha. (Weitere Infos und Inhalte folgen).

Im Hadith „Wahrlich, Gott ist schön und liebt die Schönheit“, den Annemarie Schimmel in ihrem Werk „Die Zeichen Gottes – Die religiöse Welt des Islam“ zitiert, zeigt sich die fundamentale Bedeutung des Ästhetischen im Islam. Das Konzept, dass den ästhetischen Weg des islamischen Glaubens erklärt, heißt ʾiḥsān, was wörtlich „etwas schön machen“ bedeutet. ʾIḥsān wird definiert als: „[…] dass du Gott dienst, als ob du Ihn sehen könntest, denn obwohl du Ihn nicht sehen kannst, so sieht Er doch dich.“ (Ḥadīṯ Ǧibrīl) Wenn also Gott der Schöne ist, das Schöne liebt und Er auf die Gläubigen schaut, so sind sie umso mehr darum bemüht, Dinge schön zu machen und zu perfektionieren. Das Ergebnis ist eine Hülle und Fülle an Kunst, Poesie, Architektur und Gesang in der islamischen Welt, die hier zur Geltung kommen soll.

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