Die innere Auswanderung

Datum: 
Mittwoch, April 23, 2014
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Die Auswanderung des Propheten, Friede und Segen auf ihm, stellen den Beginn der islamischen Zeitrechnung dar. Der Text erläutert die innere Dimension dieser Auswanderung, interpretiert sie auf eine bestimmte, spirituelle Art und Weise und verdeutlicht ihre Wirklichkeit und immense Bedeutung für uns, auch im 21. Jahrhundert. Eine kurze Zusammenfassung einer durchaus realen inneren Reiseroute zu höheren Wirklichkeiten...



Wie kann man sein Herz erweichen?

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Wenn die letzten zehn Nächte des Ramaḍān uns erreichen, sind viele von uns erstaunt, mit welch einer Schnelligkeit sich der Monat von uns verabschiedet. Unsere Ziele wurden noch nicht verwirklicht, und unsere Herzen haben noch nicht die Süße dieses geliebten Monats verspürt. Entmutigt – viele von uns sind möglicherweise sogar verzweifelt – fühlen wir, dass unser Ramaḍān nicht so erfolgreich war, wie wir es uns gewünscht und geplant hatten. Die Dinge werden unbequemer wenn wir manchmal in der Moschee beten, und der Imam und jene um Ihn herum anfangen zu weinen; Wenn das Weinen immer lauter wird, als die Verse des Qurʾān vernommen werden, oder der Vorbeter Du‘a während des Witr macht. Alle anderen scheinen von diesem gesegneten Monat berührt zu sein. Jedermanns Herz scheint die Süße des Glaubens zu erweichen, die Tränen ihre Wangen durchnässend und bittend um Barmherzigkeit, Versorgung und Vergebung.



Lasst uns über das Ausgehen sprechen

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Das Wort Ausgehen war lange Zeit tabu in der Islamischen Gesellschaft. Schon im Kindesalter wird Kindern beigebracht, dass Muslime nicht ausgehen, und das es verboten ist. Ich erinnere mich, wie ich mir dies als Kind von meinen Eltern anhören musste, und als ich älter wurde, musste ich meinen Freunden erklären, dass ich nicht auf Dates gehe. Einen Freund zu haben stand nicht mal ansatzweise zum Thema, und sogar das Telefonieren mit einem Jungen, um Hausaufgaben zu besprechen, wurde von meinen Eltern kontrolliert. Wie viele Jugendliche heutzutage, wartete ich ab und alles sollte nach den Regeln meiner Eltern gehen, und ich träumte davon, dass ich eines Tages heiraten würde und alles perfekt wäre. Wie genau ich heiraten sollte, wurde aber nicht besprochen. Meine Mutter erzählte mir von ihrer arrangierten Ehe mit meinem Vater, wie alles passierte, mich beruhigend mit der Aussage, mein Ehemann sei für mich schon von Gott vorherbestimmt – ,,Es ist alles Gottes Plan, habe keine Angst, es wird schon so geschehen.” Ich glaubte weiter an dieses „magische“ Schicksal bis zu meiner Hochschulzeit.


Die Pflichten und Sunan des Ghusl (nach Schafi’i)

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Die Sunan des Ghusl sind folgende:

  1. Man beginnt mit „Bismillāhi r-Raḥmāni r-Raḥīm /Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen“.
  2. Man entfernt jegliche unreine Substanzen vom Körper (Scheich ʿUmar Barakat: ob rein oder unrein, beides wird entfernt)
  3. Man führt die Waschung durch, so wie man es auch vor dem Gebet macht.

Die sechs häufigsten Fehler im Uṣūl – Teil II -

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013

Der zweite Text behandelt das Thema Wissen. Ein christliches Sprichwort, welches dem Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, zugesprochen wird, besagt: "Seelig sinnt die Unwissenden". Gibt es eine solche "Seeligkeit" aus islamischer Sicht? Ist man als Muslim verpflichtet, Wissen zu erlangen, und wenn ja, welche Art des Wissens? Der Text nimmt klar Stellung dazu und warnt davor, zugängliches und eventuell auch verpflichtendes Wissen zu meiden, sich dieser Art der Selbtserziehung zu entziehen...


Fasten ohne Absicht

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Frage: Ich wusste früher nicht, dass für mich eine Absicht notwendig war, um im Ramaḍān zu fasten. Daher weiß ich nicht, ob ich für jedes Fasten eine Absicht gefasst hatte oder nicht. Ich glaube ich wusste, dass es Fard war. Darf ich vermuten, dass ich damit eine Absicht für jeden Fastentag gefasst habe? Falls nicht: Kann ich dann einfach nur für jeden Tag, der durch die fehlende Absicht als ungültig gilt, einen Tag als Ersatz fasten?



Können Aḥad-Überlieferungen in die ʿAqīdah-Inhalte aufgenommen werden?

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013

Ein Hadīth mutawātir (ununterbrochen) ist durch eine große Anzahl von Gruppen von einer großen Gruppe von Individuen tradiert, dessen Überlieferungsketten sich mehrfach angrenzen, welche auf den Gesandten Allahs zurückgeführt werden. Zum Beispiel ist die absolute Anzahl der einzelnen Ketten bei jeder Überlieferungsphase zu groß, als dass es möglich wäre, dass sich die Überlieferer hätten absprechen können, um den Hadīth zu erfinden.


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