Wer hat das meiste Anrecht darauf, das Gebet zu leiten? (Hanafi)

Datum: 
Dienstag, März 31, 2015
Kategorie: 

Wer hat das meiste Anrecht darauf, das Gebet zu leiten? (Hanafi)

Beantwortet von Ustadh Tabraze Azam

FRAGE: Ich habe gehört, dass es makruh tahriman[1] ist, hinter einem Imam zu beten, der die Rezitationsregeln (Tajwid) nicht ausreichend beherrscht, seinen Bart auf weniger als eine Faustlänge kürzt oder seine Hosen bis unter die Knöchel lang trägt.


Bis zu welcher Zeit kann man das Nachmittagsgebet (‘Asr) verrichten?

Datum: 
Dienstag, März 31, 2015
Kategorie: 

Frage: Bis zu welcher Zeit kann man nach der hanafitischen Rechtsschule das ‘Asr-Gebet (Nachmittagsgebet) verrichten?

Antwort: As-Salamu ‘alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh,

ich bete, dass du bei bester Gesundheit und festem Glauben bist, inschaAllah.

Das ‘Asr-Gebet ist gültig, wenn es mindestens innerhalb seiner Zeit angefangen wurde, das heißt, vor dem Eintritt des Abendgebets (Maghrib).


Ist es erlaubt, „Ya Muhammad“ (Oh Muhammad) zu sagen?

Datum: 
Montag, März 23, 2015

بسم الله الرحمن الرحيم  و صلى الله على سيدنا محمد  و على آله و أصحابه أجمع

Ist es erlaubt, „Ya Muhammad“ (Oh Muhammad) zu sagen?

Beantwortet von Ustadh Tabraze Azam

FRAGE: As-Salamu ’alaykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh, ist es erlaubt, aus Liebe zum Propheten (Allah Segne ihn und schenke ihm Heil), aus Hochachtung ihm gegenüber und aus Liebe zu seinem Namen „Ya Muhammad“ (Oh Muhammad) zu sagen und daran zu glauben, dass er uns dabei sieht und hört?


Das Fiqh der erlaubten und verbotenen Tiere

Datum: 
Donnerstag, November 20, 2014
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Der im Folgenden übersetzte Artikel stellt eine Antwort Muftī Muḥammad b. Adams auf die Frage: „Welche Tiere sind gemäß der hanafitischen Schule zum Verzehr erlaubt?“ dar. Der Übersetzer wurde auf diesen Artikel aufmerksam, da er Fatāwa bezüglich des Verzehrs von „neuweltlichen Tieren“ suchte und auf viele fragwürdige Fatāwa stieß. Es finden sich selten differenzierte Fatāwa, welchem dem Leser ein nachvollziehen ermöglichen. Der Übersetzer hofft, dass nachfolgender Artikel diese Lücke schließt.


Die sechs häufigsten Fehler im Uṣūl – Teil II -

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013

Der zweite Text behandelt das Thema Wissen. Ein christliches Sprichwort, welches dem Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, zugesprochen wird, besagt: "Seelig sinnt die Unwissenden". Gibt es eine solche "Seeligkeit" aus islamischer Sicht? Ist man als Muslim verpflichtet, Wissen zu erlangen, und wenn ja, welche Art des Wissens? Der Text nimmt klar Stellung dazu und warnt davor, zugängliches und eventuell auch verpflichtendes Wissen zu meiden, sich dieser Art der Selbtserziehung zu entziehen...


Die Takbirāt zu ʿĪd al-Aḍḥa/Kurban Bayram

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
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Allāh, der Allerhabene, gebietet im Qurʾān: „Gedenke Allāhs an den festgesetzten Tagen.“ (2:203) Die Kommentatoren des Korans sagen, dass sich dies auf die Takbirāt an den Tagen des 9. Ḏu al-ḥiǧǧah (ab dem Frühgebet, der Tag vor ʿĪd/Bayram) – 13. Ḏu al-ḥiǧǧah [einschließlich Nachmittagsgebet (ʿasr)] bezieht.

Es gibt diesbezüglich viele Aḥādīṯ, wie es der große ḥanafītische Ḥadīṯexperte [und Lehrer des Ibn Ḥaǧar al-ʿAsqalānī], Ǧamāl al-Dīn al-Zaylaʿī in seinem Naṣb al-Rāyah erwähnte (2/266-269). Dies wurde durch Iǧmāʿ/Konsens der Gefährten des Geliebten Allāhs, dem Propheten ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam festgelegt (Ibn Qudāmah, al-Muġnī, 2/126, #1431).


Die sechs häufigsten Fehler im Uṣūl – Teil III

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013

Der dritte Teil behandelt gewisse Aspekte, die verinnerlicht werden müssen, bevor man über Rechtsurteile sprechen kann. Wie geht man korrekt mit gewissen Rechtsurteilen um? Wie sind die Arbeitsweisen von Gelehrten, wenn sie bestimmte Vorschriften und Gesetze ableiten? Kann ein Laie diese Arbeit machen oder bedarf es einer bestimmten Ausbildung dazu...


Die Pflichten und Sunan des Ghusl (nach Schafi’i)

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013
Kategorie: 

Die Sunan des Ghusl sind folgende:

  1. Man beginnt mit „Bismillāhi r-Raḥmāni r-Raḥīm /Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen“.
  2. Man entfernt jegliche unreine Substanzen vom Körper (Scheich ʿUmar Barakat: ob rein oder unrein, beides wird entfernt)
  3. Man führt die Waschung durch, so wie man es auch vor dem Gebet macht.

Über das Nachholen versäumter Gebete

Datum: 
Dienstag, Dezember 17, 2013

Frage:

Ich bin 20 Jahre alt und seit nun 4 Jahren praktizierender Muslim. Ich weiß jetzt nicht, ob ich verpflichtet bin, alle Gebete vom Tage meiner Pubertät bis zu Beginn des Praktizierens nachzuholen. Erstens bin ich mir nicht sicher, wann genau meine Pubertät begann, es dürfte so um das 14. bzw. 15. Lebensjahr gewesen sein. Bin ich verpflichtet diese Gebete nachzuholen? Ich hatte nie wirklich Anweisungen oder Unterricht bezüglich des Gebets bekommen. Als ich mit dem Praktizieren begann, war es fast schon so als wäre ich konvertiert. Bitte geben Sie mir eine Fatwa, so dass ich alsbald damit beginnen kann dies nachzuholen, sofern ich dazu verpflichtet bin.


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